WartewellenI 2026 I Videoinstallation I 4:50 Minuten I Zeichnungen I Graphit auf Stoff I 380 x 90 cm I ohne Ton I Beamer I Loop
Wartezeit, Zeitdehnung, Verstreichen von Zeit. In den überlagerten Zeichnungen der Videoprojektion zeigen sich individuelle Haltungen zum auch gesellschaftlich facettenreichen Spannungsfeld “Warten”: ruheloses Ausharren, Warten als Leerstelle, als Einschnitt. In anderen Mimiken und Gesten präsentiert scih das warten als Sehnsuchtszeit, als Eröffnung von Möglichkeiten und Zeitraum von Entwicklungen.
Formal bilden die analogen Wartesituationen neue Liniengeflechte und treffen auf das digitale Bildmaterial eines Experimentes, in dem verschiedene Tonfrequenzen der sich stets neu formierenden Schallwellen der vibrierenden Kügelchen visuell sichtbar gemacht werden. Frequenzen des Wartens. Ein Resonanzraum, in dem Warten als Schnittstelle zwischen Ruhe und Bewegung, Stillstand und Aufbruch fungiert.